PHOTOGRAPHY & WORKSHOP BLOG


Cactus V6 II HSS Test

Immer wieder höre und lese ich, dass so mancher sich nicht so ganz für Fuji entscheiden kann weil es für Fuji weniger Unterstützung, vor allem von den bekannten Blitzherstellern gibt - dies vor allem im Hinblick auf HSS und evtl. TTL Übertragung. Nun, es stimmt schon, für Canon und Nikon wird zur Zeit noch bevorzugt Zubehör produziert, wobei man schon recht deutlich merkt, dass Fuji für die Fremdhersteller immer attraktiver wird. Viele bekannte Blitzhersteller wie Profoto oder Elinchrom haben längst eigene Fuji-Auslöser angekündigt.  

 

Im Studio nutze ich ja schon seit längerem Multiblitz Geräte und unterwegs schwöre ich mittlerweile auf den Jinbei HD610 - für diesen gibt es TTL Auslöser mit HSS Funktion für Canon und für Nikon, für Fuji leider nicht. Cactus verspricht mit seinen Auslösern systemübergreifend HSS oder zumindest erzwungenes HSS - TTL hab ich bei externen Blitzen noch nie benötigt, aber HSS macht schon Sinn wenn man einen dramatischen Himmel möchte ohne auf Blende 22 abblenden zu müssen und damit schon deutlich in den Bereich der Beugungsunschärfe zu kommen - natürlich auch dann, wenn man offenblendige Portraits mit Blitz im Freien realisieren möchte ohne einen Graufilter verwenden zu müssen. 

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Fujifilm X-T20 Erfahrungsbericht

Fuji X-T20 with XF 27mm © Michael Schnabl
Fuji X-T20 with XF 27mm © Michael Schnabl

Die Fuji X-T10 galt als die Mini-Version der X-T1 und war der Verkaufsschlager des Fujifilm X-Kamera Sortiments - seit kurzem ist nun der Nachfolger am Markt und auf den ersten Blick, bis auf die Modellbezeichnung kaum von der X-T10 zu unterscheiden. Wenn man sich näher mit der Kamera beschäftigt merkt man sehr schnell, dass unter dem fast unveränderten Gehäuse fast alles neu und gegenüber dem Vorgänger konsequent weiterentwickelt und verbessert ist. Ich hatte die Gelegenheit die Kamera auf einem Kurztrip nach Slowenien ausführlich im Praxiseinsatz zu testen.

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People & Portrait - Workshop Wien März 2017

People & Portrait Workshop Wien © Michael Schnabl
People & Portrait Workshop Wien © Michael Schnabl

Das erste Mal gab es den Workshop "People & Portrait" direkt in Wien und es war auch der die erste Veranstaltung von mir im neu bezogenen Wiener Gemeinschaftsstudio. Am Vortag des Workshops habe ich noch eine Wand in grau gestrichen, als perfekten Hintergrund für meine Art von Portraits und perfekte Ausgangssituation für eingefügte Hintergründe. Das neue Studio mit seinen hohen Räumen stellte sich als perfekte Location für den Workshop heraus. Neben ein wenig Theorie und Tipps für die Bildbearbeitung wurde natürlich auch wieder ausreichend fotografiert - Theresa und Lena, unsere beiden Workshop-Models legten eine tolle Leistung hin und wie ihr an den Bildern sehen könnt, war das Niveau der Teilnehmer diesmal auf einem besonders hohen Niveau. Natürlich hatten wir auch jede Menge Spaß, die zwei Tage vergingen wie im Flug - ich freu mich schon ganz gewaltig auf meinen nächsten Workshop in Wien.  

 

Alle aktuellen Workshop-Termine findet ihr hier.

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Fuji X70 - Test - Erfahrungsbericht

Fujifilm X70 © Michael Schnabl
Fujifilm X70 © Michael Schnabl

Es werden sich jetzt sicher einige fragen - warum schreibt jemand einen Test bzw. Bericht über eine Kamera deren Produktion eingestellt ist? - nun, ich habe mir selbst diese Frage gestellt, aber zum Einen gibt es noch Restbestände bei vielen Händlern und zum Anderen ist es die Kamera ganz einfach wert, ein paar Worte darüber zu schreiben.

 

Als ich die X70 vor fast einem Jahr das erste Mal sah, war ich auf Anhieb von ihrem edlen kompakten Design fasziniert - für mich ist sie auch nach wie vor die hübscheste Edelkompakte in dieser Preisklasse - zugegeben, mit knapp 700 Euro reißt sie schon ein gewisses Loch in die Brieftasche, um weniger Geld bekommt man schließlich auch schon eine Einstiegs-Spiegelreflex-Kamera samt zoom-barem Kit-Objektiv. Die Fuji X70 kommt da schon recht puristisch rüber - ohne Sucher und mit einer Fix-Brennweite - eine Spiegelreflex- oder Systemkamera will sie aber auch gar nicht sein, sondern ein Schmuckstück, das man immer dabei hat, mit grandioser Bildqualität.

 

Ausstattung

Wer unbedingt einen Sucher braucht, vorwiegend Portraits fotografiert und sich unmöglich mit nur einer Brennweite zufrieden geben kann, der findet in der X70 ganz sicher nicht die richtige Kamera - ich selbst nutze sie als Kamera für unterwegs, für den Stadtbummel für ein schnelles Gruppenfoto mit Freunden, im Urlaub wenn ich mich nicht mit einem Fotorucksack abschleppen will - sie ist ganz einfach fast immer dabei und liefert bei weitem bessere Bilder als dies mit einem Smartphone oder einer gängigen Kompaktkamera möglich wäre. Selbst diese Kleine hat einen Blenden-Ring wie man es von Fuji gewohnt ist - das macht ganz einfach Spaß beim Fotografieren - und ein Rad für die Belichtungskorrektur sowie ein weiteres für die Belichtungszeit auf der Kameraoberseite - somit sind die wichtigsten Einstellungen direkt und schnell erreichbar. Der Monitor lässt sich nach unten und nach oben neigen - nach oben sogar um 180 Grad, das macht sie zur perfekten Selfie-Cam - eine Funktion, die ich an einer Kamera dieser Art sehr schätze und die auch immer wieder gebraucht wird. Ach ja, natürlich ist es ein Touch-Screen - macht das Festlegen des Fokus-Punktes sehr einfach - man kann sogar mittels Touch-Funktion auslösen - mir persönlich ist der gute alte Auslöse-Knopf lieber - aber man kann es sich in dem Fall aussuchen. Im Prinzip hat man über Menü, Quick-Menü und Direkt-Zugriffstasten die selben Funktionen wie mit einer X-T1, es ist auch der selbe Sensor verbaut und die Kamera verfügt über einen vollwertigen Blitzschuh. Die Kamera lässt sich voll manuell, in den bekannten Halb-Automatiken oder auch vollautomatisch bedienen - will man schnell in den Vollautomatik-Modus reicht es einen kleinen Hebel zu bedienen - stellt man ihn zurück, ist man wieder exakt bei den Einstellungen die man vorher hatte - eine in der Praxis unglaublich nützliche Funktion. Die X70 lässt sich durch das intelligente Bedien-Konzept sehr schnell bedienen, der Autofokus ist ausreichend schnell und die Auslöse-Verzögerung gefühlt nicht wahrnehmbar.

 

Für viele mag die Festbrennweite, die auf Kleinbild gerechnet 28mm entspricht, ein Grund sein die Kamera nicht zu kaufen, für Puristen wiederum macht vielleicht gerade das den Reiz aus. In der Praxis erweist sich die Brennweite als perfekt für die Urlaubsreportage oder den City-Trip. Als Besonderheit kann man ein Digitalzoom wählen, welches die Bilder dann kameraintern wieder auf die selbe Bildgröße rechnet - so zwischendurch ein nettes brauchbares Feature.

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Fine Art Portrait Workshop in Villach

Fine ArtPortrait Workshop in Villach © Michael Schnabl

Erstmalig fand der Workshop Fine Art Portrait im wunderschönen Villach statt - zu Gast bei Simone Attisani, einem der bekanntesten Kärntner Fotografen.

 

Im Studio von Simone fühlt man sich auf Anhieb wohl, ein Hauch von Italien und südländischem Flair liegt über allem und die herzliche Art des Italieners verbreitet eine vertraute angenehme Atmosphäre. Aber nicht nur unser Gastgeber sorgte für internationale Anmutung - unser erstes Model Lisa Ivanova kommt aus der Ukraine, Federica Martinazzo, unser Model für den zweiten Shooting-Part hat italienische Wurzeln und Sauro Pezzolla, der für das perfekte Make up und Hairstyling sorgte, ist ebenfalls Italiener. Die Nähe zu Italien spürt man in Villach einfach überall - so machte der Workshop besonders viel Spaß, weil ein wenig Urlaubsfeeling mit dabei war. Der Workshop war wieder ausgebucht, diesmal waren sogar zwei überaus sympathische Teilnehmer aus dem Ländle dabei - wie üblich wurde am ersten Tag an zwei verschiedenen Sets fotografiert und der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Bildbearbeitung. 

 

Ich wünsch euch viel Spaß beim Betrachten der Making of's und der ersten Ergebnisse des Workshops - ich selbst freu mich schon auf das nächste Event bei Simone - sobald es einen Termin gibt, findet ihr ihn wie üblich neben den anderen Fotoevents in der Workshopübersicht.

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Bergauer meets Schnabl in Salzburg / Portrait-Event

Joachim Bergauer und Michael Schnabl im Studio B Salzburg
Joachim Bergauer und Michael Schnabl im Studio B Salzburg

Direkt im Anschluss an das Fuji GFX Launch Event in Den Haag ging es für mich weiter nach Salzburg - auf den ersten gemeinsamen Workshop mit Joachim Bergauer freute ich mich schon seit langem. Das gemeinsame Portrait-Event war auch ein Experiment - Joachim und ich haben sehr unterschiedliche Ansätze in der Herangehensweise, aber genau das war es dann auch was diesen Workshop für die Teilnehmer  so unglaublich interessant machte. 

 

Joachim entwickelt seine Bilder aus einem dynamischen Flow heraus, während ich Bilder eher konzeptionell aufbaue - Ziel war es den Teilnehmern zu vermitteln, dass es kein Richtig und Falsch in der Fotografie gibt - im Endeffekt zählt das Resultat und es gibt unendlich viele Wege zu ansprechenden Bildern zu kommen. 

 

Für mich persönlich ist jede Zusammenarbeit mit anderen exzellenten Fotografen eine großartige Bereicherung und jedesmal auch eine Erweiterung meines Denkens im Hinblick auf die Möglichkeiten die diese Kunstform bietet. Der Tag hat einfach Spaß gemacht - Joachim hat zwei wundervolle Models ausgewählt mit denen sich unser unterschiedlicher Workflow sehr gut demonstrieren lies. Im Anschluss an den Fotografie-Teil haben wir jeweils noch ein Bild bearbeitet um zu zeigen wie ein fertiges Bild mit etwas Post-Produktion aussehen könnte. 

 

Wünsche euch viel Spaß beim Betrachten der Making of's und natürlich sind auch die zwei, während des Events fertig gestellten Bilder, in dieser Galerie - freu mich schon auf das nächste gemeinsame Projekt mit Joachim.

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Fujifilm GFX 50S - erste Eindrücke

Seit 2015 gab es immer wieder Gerüchte Fujifilm würde an einer Mittelformat-Kamera arbeiten - nichts konkretes, aber es wurde immer wieder darüber spekuliert. In der ersten Hälfte von 2016 verdichteten sich diese Gerüchte, um dann wieder von anderen, die völlig glaubhaft vertraten, dass es für Fuji keinerlei Sinn machen würde, in einem insgesamt rückläufigen Kameramarkt ein solches Wagnis einzugehen, ersetzt wurden. Im Sommer 2016 hatte man eher das Gefühl, dass von Fuji in absehbarer Zeit, keinerlei Kamera im Mittelformat-Segment zu erwarten sei. Dann plötzlich, ein paar Tage vor der Photokina tauchten plötzlich wieder Gerüchte zum Fuji Mittelformat-System auf, die täglich konkreter wurden und pünktlich zum Start der Photokina 2016 wurde die Fujifilm GFX 50S offiziell vorgestellt. Fuji hatte es tatsächlich geschafft die Entwicklung des Mittelformat-Systems über zwei Jahre geheim zu halten. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals bei irgendeiner anderen Kamera im Vorfeld so wenig nach außen drang ... 

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Gewinner des fotopraxis Fotowettbewerbs 2016

and the winner is ...

2016 gab es erstmals einen Fotowettbewerb für alle Teilnehmer meiner Workshops - teilnahmeberechtigt waren Bilder die auf Workshops von fotopraxis.at und Michael Schnabl im Jahr 2016 entstanden sind. 

 

Die Siegerbilder wurden nun von einer fünfköpfigen Jury ermittelt und für die ersten drei Plätze gibt es Workshop-Gutscheine von fotopraxis.at. Vielen Dank für die zahlreichen Einsendungen und an die Jury!

 

Die Jury bestand aus:

Simone Pfleger - Fotomone

Jens Derndorfer - jensderndorfer.at

Elisabeth Kirk - elisabethkirk.at

Dieter Sajowitz - Die Abbilderei

Michael Schnabl - michaelschnabl.com

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Die Wildpferde von Livno / Bosnien Teil 2

 

hier gehts zu  Die Wildpferde von Livno / Bosnien Teil 1

  

Beim nächsten Parkplatz machten wir halt - wir hatten von unserem Fahrzeug aus, einige Wildpferde direkt unter diesem gesehen. Wir schnappten uns unsere Fotorucksäcke und ich montierte mir das XF 50-140mm 2.8 auf meine Fuji X-T2. Ich hatte mir für diesen Tag auch den Batteriegriff auf die Kamera geschraubt um ohne Akku-Wechsel durch zu kommen. Mit einsatzbereiter Fotoausrüstung stapften wir nun durch den Schnee um über die Kuppe zu kommen hinter der wir die Pferde gesehen hatten und nach circa zweihundert Meter konnten wir eine kleine Herde sehen, die sich allerdings von uns fort bewegte. An eine Verfolgung war in dem unwegsamen Gelände nicht zu denken, also ging es zurück zum Auto. An der der höchsten Stelle der Bergstraße bog unser Guide nun auf eine Schotterstraße in Richtung Hochebene ab - mit einem normalen Fahrzeug wäre ab hier nichts mehr gegangen - der Weg war schneebedeckt und voller Löcher, immer wieder mussten wir großen Steinen ausweichen. Plötzlich blieb unser Fahrer stehen und sagte uns, dass wir von nun an zu Fuß weiter müssten. Mir war nicht ganz klar warum, zumal ich von unserem Haltepunkt aus kein einziges Tier sehen konnte. Wir stapften nun durch circa fünfzehn Zentimeter hohen Schnee einen Hang hinauf, nach in etwa zehn Minuten erreichten wir eine Kuppe von der sich uns eine atemberaubende Aussicht bot und keine hundert Meter von uns graste eine kleine Herde von geschätzten dreißig Wildpferden.

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Die Wildpferde von Livno / Bosnien Teil 1

Wildpferde von Livno

 

 

 

Auf  der Hochebene von Livno in Bosnien leben ungefähr vierhundert Wildpferde in einer atemberaubend schönen Landschaft. Vor mehr als fünfzig Jahren wurden Arbeitspferde, die durch Traktoren ersetzt wurden, in der Gegend ausgesetzt. Sie überlebten die harten Winter, überstanden Angriffe durch Wölfe und ihre Population wuchs sogar noch über die Jahre. Für die meisten Menschen in Mitteleuropa ist Bosnien ein Land in dem vor einundzwanzig Jahren ein fürchterlicher Krieg tobte, aber es ist auch Land mit einer wunderschönen, in vielen Gebieten, fast unberührten Natur, in der heute noch Bären, Wölfe, Luchse, Füchse, Wildscheine und auch wilde Pferde leben.

 

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Fine Art Portrait Workshop - Graz, September 2016

Fine Art Portrait © Michael Schnabl
Fine Art Portrait © Michael Schnabl

Wieder einmal ein Workshop ganz im Zeichen künstlerischer etwas anderer Portraitfotografie - bei den zweitägigen Fine Art Portrait Workshops erstelle ich gemeinsam mit den Teilnehmern zwei komplett fertige künstlerische Portraits - das beginnt bei der Bildkonzeption und endet beim finalen Bildlook. Wir kreierten bei diesem Workshop ein etwas dunkleres Setting, ganz im Dark Beauty Look und ein lieblicheres, in dem Stil wie man ihn von mir gewohnt ist. Die Models Theresa und Matea schlüpften perfekt in ihre Rollen und wir hatten auch jede Menge Spaß an den zwei Workshoptagen - die Teilnehmer waren mit sehr großer Begeisterung und Motivation dabei - ein paar Bilder von diesem Workshop gibt es auch - viel Spaß beim Betrachten - ich für meinen Teil freu mich schon riesig auf den nächsten Fine Art Portrait Workshop in Wien - für alle die in dieses Thema nur mal hinein schnuppern möchten, gibt es auch eine eintägige Variante über die Fujifilm School - beim eintägigen Workshop gibt es nur einen Set und keinen Hands on Bildbearbeitungsteil, dafür ein paar Goodies von Fujifilm.

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Photokina 2016 - on stage für Fujifilm

Alle zwei Jahre findet in Köln die weltweit bedeutendste Messe für Fotografie statt - diesmal durfte ich erstmals aktiv daran teilnehmen - mit drei Demo-Shoots auf der Fuji-Bühne. Neben mir waren viele weitere prominente X-Photographer von überall auf der Welt am Start - Zack Arias, Jens Burger, Trevor Yerbury, David Hobby um nur einige zu nennen - bie Fuji wurde also die ganze Woche richtig was geboten. 

 

Mit der Vorstellung der spiegellosen Mittelformatkamera GFX stahl Fuji den anderen Ausstellern ein wenig die Show - die neue Fuji wurde auch zur besten Neuvorstellung auf der Photokina 2016 gekürt. So langsam spürt man auch am Publikumsinteresse, dass den spiegellosen Kameras die Zukunft gehört - auf den Ständen von Canon und Nikon war es niemals richtig voll - ganz anders bei Fuji und Sony - hier war immer extrem viel los - für mich war es besonders schön, sehr viele Freunde und Bekannte aus Österreich und Deutschland auf der Messe zu treffen und für ein so cooles Team, wie das von Fuji, tätig sein zu dürfen. Ein paar Bilder hab ich euch von diesem Event mitgebracht - viel Spaß beim Betrachten.

 

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Fuji X-T2 JPG sample images out of cam (SOOC)

Fuji X-T2, XF 14mm 2.8, f/2.8, 1/80, 200 ISO, Filmsim. Provia © Michael Schnabl
Fuji X-T2, XF 14mm 2.8, f/2.8, 1/80, 640 ISO, Filmsim. Provia

Seit meinem Testbericht zur X-T2 werde ich immer wieder nach Bildbeispielen gefragt, die nicht nachbearbeitet sind - nun, diesem Wunsch möchte ich gerne nachkommen - in dieser Galerie befinden sich ausschließlich Bilder der Fuji X-T2 die absolut nicht bearbeitet sind. Alle Bilder sind in JPG aufgenommen, mit verschiedenen Filmsimulationen und mit verschiedenen Kameraeinstellungen - die EXIF-Daten findet ihr jeweils unter dem Bild. Um die Bilder fürs Web tauglich zu machen, wurden sie etwas verkleinert.

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High-ISO Test Fuji X-T2

Fuji X-T2 - Rauschverhalten
Fuji X-T2 - Rauschverhalten

Immer wenn eine neue Kamera erscheint, ist das Rauschverhalten ein heißes Thema, vor allem dann, wenn es sich um eine Kamera des gehobeneren Segments handelt. Das Rauschverhalten der Fuji X-T1 war bereits sensationell gut - lag im Vergleich in etwa auf dem Niveau der Canon 5D MK3 - allerdings mit einer deutlich geringeren Auflösung von 16MP. Die Fuji XT-2 bietet nun eine um 50% höhere Auflösung als das Vorgänger-Modell und damit sogar etwas mehr als die 5d MK3 - die 24MP als Auflösung findet man derzeit bei sehr vielen Modellen, egal ob im Vollformat- oder APS-C Segment - in der Praxis hat sich diese Auflösung als sehr brauchbar erwiesen - einerseits hat man genug Pixel zur Verfügung um auch einmal einen Bildausschnitt zu machen und andererseits explodieren die Datenmengen noch nicht übermäßig - auch für die Bildbearbeitung bzw. Retusche ist die Größe von 24MP sehr gut geeignet. 

 

Allerdings haben die Pixel auf einem APS-C Sensor nur knapp den halben Platz, im Vergleich zu einem Vollformat-Sensor - ein Fakt der natürlich erhöhtes Bildrauschen, auf Grund der erhöhten Pixeldichte, vermuten lässt - zumindest dann, wenn man in höhere ISO-Bereiche vorstößt. Wenn es die Fuji X-T2 nun schaffen würde, bei einer um 50% erhöhten Auflösung, nicht mehr zu rauschen als die X-T1, dann wäre die Kamera damit locker auf dem Niveau der noch immer aktuellen Canon 5D MK3 und somit auf Vollformat-Niveau was das Rauschverhalten betrifft. Ich habe bei meinem Test diesmal das Vorgängermodel X-T1 und die Canon EOS M3 zum Vergleich genommen - die EOS M3 deshalb weil sie den aktuellsten APS-C Sensor von Canon nutzt mit exakt der selben Auflösung wie die X-T2 - den selben Sensor nutzen übrigens auch die Canon EOS 750D und die eben erschienene EOS 80D - für mich war in dem Fall interessant wie die aktuellen Canon Modelle mit APS-C Sensor im Vergleich mit der Fuji abschneiden.

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Fuji X-T2 Erfahrungsbericht / Test

die neu Fuji X-T2 sieht einfach stylisch aus

Das Nachfolgemodel der beliebten Fuji X-T1, die Fuji X-T2 wurde am 07.07.2016 offiziell vorgestellt - ich bekam die Kamera bereits einige Wochen davor um sie gründlich testen zu können - ein Vorserienmodell welches innerhalb des Testzeitraums mit Fimware-Updates ständig verbessert und an die Serienreife heran geführt wurde.

 

Als ich erfuhr, dass ich die Fuji X-T2 noch vor dem offiziellen Vorstellungstermin zum Testen bekomme, war ich schon ziemlich aus dem Häuschen - die Fuji X-T1 hatte mir ja bereits unterwegs und bei Hochzeiten sehr gute Dienste geleistet - immer öfter blieb meine Canon im Studio, vor allem weil ich die Gewichtsersparnis unterwegs sehr zu schätzen lernte. Von der Bildqualität der Fuji Objektive und der X-T1 war ich sofort begeistert, aber es gab für mich noch so ein paar kleine Kritikpunkte von denen ich hoffte,  dass sie mit dem Nachfolgemodell behoben sein würden. Der eine Kritikpunkt war die Geschwindigkeit der RAW-Verarbeitung - wenn man mehrere RAW schoß, dauerte es dann immer ein klein wenig bevor man ein Bild auf den Monitor bekam - der zweite Kritikpunkt war die auf Grund der kleinen Tasten etwas mühselige Verstellung des Fokus-Punktes - bei Portrait-Shootings mit dem Auge am Sucher war das blind fast nicht möglich - nun, ich würde es als Jammern auf hohem Niveau bezeichnen - Dinge die vor allem einen schnellen Workflow betrafen - die Bildqualität, das wertige Gehäuse im edlen Retro-Design und die hervorragende Objektiv-Palette von Fuji fand ich von Anfang an klasse.

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Hochzeitsfotografie Workshop Juli 2016

Workshop Hochzeitsfotografie © Michael Schnabl
Workshop Hochzeitsfotografie © Michael Schnabl

Seit über fünf Jahren veranstalte ich mittlerweile die Workshops für Hochzeitsfotografie, um interessierten Teilnehmern und Berufsfotografen diese Sparte der Fotografie, mit all ihren Facetten näher zu bringen - bei den Workshops gibt es immer einen Theorietag, an dem auch sehr viel über das notwendige Marketing und den richtigen Kundenumgang gesprochen wird - darauf folgt ein Praxistag mit einem Brautpaar an einer schönen Hochzeits-Location.

 

Der Workshop fand nun bereits zum zweiten Mal im verträumten Schloss Greißenegg in Voitsberg statt - einfach ein perfekter Ort für außergewöhnlich schöne Hochzeitsbilder. Schlossherrin Sylvia Steirer betreibt direkt im Schloss eine liebevoll geführte Buschenschenke welche wir gerne für unsere Pause nutzten, um uns mit Spezialitäten aus der Region zu stärken. Unser Models Romina und Christoph sind auch im real-life ein Paar, was es leichter machte, authentische Hochzeitsfotos zu erstellen. Wie schon beim letzten Workshop gingen sie geduldig auf alle Fotografenwünsche ein - was soll ich noch weiter dazu schreiben, schaut euch ganz einfach die Bilder vom Workshop an - ich denke, die sprechen für sich.

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Erster "Natural Light Portraits" Workshop

Viele Fotografen haben weder ein Studio noch teure Blitzsysteme - sie möchten einfach gute Portraits ohne allzu großen Aufwand machen. Viele meiner Portraits sind ebenfalls nur mit natürlichem Licht entstanden und so war es für mich einfach die logische Konsequenz, einen Workshop zu kreieren, an dem keine künstliche Lichtquelle zum Einsatz kommt.

 

Wir haben am Vormittag outdoor an einer entzückenden Location fotografiert und nachmittags dann indoor, um möglichst viele unterschiedliche Situationen durch zu spielen. Theresa und Lisa, unsere beiden Workshop-Models. lieferten eine grandiose Leistung ab und die Teilnehmer waren von Anfang bis zum Schluß, mit unglaublicher Motivation dabei. 

 

Im September findet der Workshop wieder statt, diesmal für die Fujifilm School, zu einem vergünstigten Preis mit vielen Zusatzleistungen für die Teilnehmer. Anbei erste Resultate, sowie einige Making of Bilder - ich freue mich schon auf den nächsten Natural Light Portraits Workshop.

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Workshop - Akt im Luftfahrtmuseum / Juni 2016

Workshop - Akt im Luftfahrtmuseum © Michael Schnabl
Workshop - Akt im Luftfahrtmuseum © Michael Schnabl

Ein wahrlich heißer Workshop - nicht nur weil es an diesem Tag über 34 Grad hatte. Unser Model Dominika Kissova lieferte trotz der extremen Temperaturen eine grandiose Leistung ab - ich denke die Fotos sprechen für sich. Das Luftfahrtmuseum Graz war auch ganz einfach die perfekte Location für unseren Aktworkshop - nackte Haut und alte Flieger bilden einfach eine klasse Kombination. Das Museum bot uns eine Vielzahl an ansprechenden Fotohintergründen - für abwechslungsreiche Fotos in und vor den Flugzeugen war auf jeden Fall gesorgt. Von sagafoto.at wurde uns ein Profoto B1 zur Verfügung gestellt und so konnten wir zum Abschluss des Workshops noch einige spektakuläre Bilder mit HSS machen, die aussehen als wären sie lange nach Sonnenuntergang entstanden. Dominika war aber nicht nur ein Garant für tolle Motive - mit ihrer sympathischen, humorvollen und natürlichen Art sorgte sie für eine angenehme Atmosphäre und dafür, dass die Zeit wie im Flug verging.

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Erster Workshop für die Fujifilm School

Workshop "People & Portrait" für die Fujifilm School
Workshop "People & Portrait" für die Fujifilm School

Am Samstag den 11.06.2016 fand mein erster Workshop für die Fujifilm School statt. Der seit Jahren erfolgreich laufende Workshop "People & Portrait" wurde für Fuji neu überarbeitet und auf einen Tag gekürzt. Am Vormittag zeigte ich den Teilnehmern viele Beispiele meiner Arbeit mit Fuji-Kameras, mit der Erklärung dazu, wie die Bilder entstanden sind - danach gab es noch etwas Theorie zur Portraitfotografie und viele Tipps zum Einrichten von Posen. Nach dem Mittagessen, welches von Fuji übernommen wurde, ging es zum Praxisteil mit zwei hübschen Models. An verschiedenen Sets wurde gezeigt wie mit Studio-Blitzlicht oder natürlichem Licht ansprechende Portraits entstehen. Alle Teilnehmer erhielten zudem ein Goodie Pack von Fuji mit schneller UHS-1 Speicherkarte, Reinigungstuch und Prospekten zu den wichtigsten Fuji Produkten - was aber denke ich noch viel wichtiger ist, wir hatten alle Riesenspaß und dabei auch noch so einiges gelernt - freu mich schon auf den nächsten Fuji Workshop.

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Die richtige Kamera finden ...

Seit ich Workshops anbiete, erreichen mich regelmäßig Zuschriften in welchen ich gefragt werde, welche Kamera man kaufen solle.  Oft schaffe ich es ganz einfach zeitlich nicht, so ausführlich zu antworten, wie es eigentlich notwendig wäre, oft stelle ich auch fest, dass die Jenigen die mich fragen, vor allem wenn es die erste hochwertigere Kamera werden soll, ganz falsche Vorstellungen davon haben was sie nun brauchen oder möchten.

 

Meist ist ziemlich fix im Kopf verankert, dass es eine Digitale Spiegelflexkamera (DSLR) sein muss, ganz einfach aus dem Grund, weil man damit bessere Bilder macht. Nun selbst wenn man "das bessere Bilder machen" auf die rein technischen Voraussetzungen beschränkt, stimmt diese Aussage so nicht mehr. Vor einigen Jahren noch, hätte ich das unterschrieben, mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an spiegellosen Systemen, die selbst einer Vollformat-Spiegelreflexkamera in Punkto Bildqualität um nichts nachstehen.

Unterwegs mit der Fuji XT-1
Unterwegs mit der Fuji XT-1

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Workshop - Moderne Hochzeitsfotografie

Workshop Hochzeitsfotografie
Workshop Hochzeitsfotografie

Es dürften mittlerweile mehr als zehn Hochzeits-Fotografie-Workshops die ich in den letzten fünf Jahren abgehalten habe und es macht mir immer noch ganz besonders viel Freude Fotografen auf die Aufgabe als Hochzeitsfotograf vorzubereiten. 

 

Am ersten Tag gab es wie üblich so Einiges an Theorie zum Thema Hochzeitsfotografie und natürlich auch so einiges über Marketing, Preisgestaltung und viele weitere nützliche Tipps für das Handwerk des Hochzeitsfotografen.

 

Am zweiten Tag ging es dann ins Schloss Greißenegg in Voitsberg, eine wundervolle Location für gediegene Hochzeitsbilder, um ein hübsches Brautpaar zu fotografieren. Viele Tipps zu Posing und Auswahl geeigneter Locations konnten mit Romina und Christoph, die auch im realen Leben ein Paar sind, umgesetzt werden. 

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Betrachten der Bilder die im Zuge des Workshops von den Teilnehmern und von mir gemacht wurden. Vielen Dank an dieser Stelle an unser Brautpaar - ihr ward einfach wunderbar.

 

Nächster Termin Workshop "Moderne Hochzeitsfotografie"

 

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Workshops für die FUJIFILM School

Es freut mich ganz besonders, dass ich ab sofort auch Workshops im Rahmen der FUJIFILM School anbieten kann. Die Workshops sind über Fuji buchbar und werden zu einem besonders günstigen Preis angeboten, ohne dabei auf höchste Qualität zu verzichten - sogar die Verpflegung der Teilnehmer ist inkludiert. 

 

Da die Workshops der FUJIFILM School derzeit jeweils auf einen Tag ausgelegt sind, sind sie vom Inhalt her nicht gleich aufgebaut wie meine zweitägigen Workshops, die ich über fotopraxis.at anbiete - die Fuji Workshops haben ein etwas gestraftes Programm mit sehr viel Info konzentriert auf einen Tag - der Fokus liegt natürlich auf der Arbeit mit dem Fuji X-System und den Vorteilen die es dem Fotografen bietet - viele Tipps und Tricks, wie man die Fuji Kameras für den jeweiligen Einsatzzweck bestmöglich einsetzt, gehören zum Workshop-Programm - aber auch Benutzer anderer Kamerasysteme sind herzlich willkommen und können zusätzlich, die Gelegenheit nutzen, kostenfrei eine Kamera aus dem Fuji-Sortiment zu testen.

 

Zum Start gibt es zwei Workshops vom Michael Schnabl im Rahmen der Fujifilm School. Für weitere Infos klickt einfach auf die Links - ja und ich freue mich jetzt schon, euch auf dem Ein- oder Anderen Fuji-Workshop begrüßen zu dürfen.

 

People & Portrait - Graz, 11.06.2016

Fine Art Portrait - Graz, 09.07.2016

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Hochzeitsfotografie mit der Fuji X-T1

Ich fotografiere nun schon seit einigen Jahren Hochzeiten - zuerst mit der Nikon D700, dann nach meinem Umstieg auf Canon, mit der Canon EOS 5D MKIII - mit beiden Kamerasystemen war ich grundsätzlich zufrieden, wobei die Canon, bereits einen ganz gewaltigen Fortschritt zur älteren Nikon D700 darstellte - weitaus schnellerer Autofokus, ein angenehmeres diskreteres  Auslösegeräusch und eine für mich bessere Haptik, erleichterten die Arbeit im stundenlangen Hochzeitseinsatz ganz enorm. Zwei Dinge allerdings störten mich beim Nikon- sowie auch Canon- Vollformat System ganz enorm - einerseits das große Gewicht und Packvolumen, welches man mit einigen Objektiven mit sich herum schleppt und andererseits konnte ich weder mit Nikon noch mit Canon Jpg's "out of the cam" produzieren die meinen Ansprüchen gerecht wurden.

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Digitale Fotografie Grundlagen, April 2016

Digitale Fotografie Grundlagen Kursteilnehmer - Graz, April 2016
Digitale Fotografie Grundlagen Kursteilnehmer - Graz, April 2016

Mittlerweile habe ich über vierzig Fotografie Grundkurse abgehalten und es macht immer noch Spaß wie beim ersten Mal - ganz besonders dann wenn ich so toll motivierte Teilnehmer habe wie letztes Wochenende in Graz. Der Workshop "Digitale Fotografie Grundlagen" ist auch für mich jedes mal eine große Herausforderung - gilt es einerseits so einiges an nüchterner Theorie zu vermitteln und andererseits den Spaß an der Fotografie nicht zu kurz kommen zu lassen - wenn dann am Schluss die Teilnehmer zu mir sagen, dass die zwei Tage Spaß machten und sie dabei auch viel gelernt haben, ist für mich mein Ziel erfüllt. Seit über fünf Jahren wird der Kurs immer wieder überarbeitet und verbessert um den Teilnehmern das bestmögliche Lernerlebnis zu bieten - ich freue mich bereits auf viele weitere gelungene Grundlagen-Workshops dieser Art. 

 

Hier ein paar Impressionen vom Workshop - viel Spaß beim Betrachten.

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Rollei Compact Traveller Reisestativ Test

Das Rollei Reisestativ trägt auch eine schwere DSLR
Das Rollei Reisestativ trägt auch eine schwere DSLR

Für meinen letzten Dubai Aufenthalt habe ich mir nach langen Überlegungen das Rollei Compact Traveller Reisestativ angeschafft - Packmaß, Gewicht und Preis waren genau das wonach ich suchte - für rund 100 Euro bei Amazon im Angebot und in mehreren hübschen Farben erhältlich habe ich es einfach mal auf gut Glück bestellt - falls es gar nicht passt kann man es ja immer noch zurückschicken, so mein Gedanke.

 

Drei Tage nach Bestellung war das Teil geliefert - gut verpackt in einem schönen Überkarton kommt das Stativ mit Transporttasche - und wow, es ist wirklich klein und leicht, sieht in der bestellten Farbe blau auch richtig gut aus - aber trägt dieses filigrane Ding auch eine Canon 5D MK III mit z.B. dem 16-35mm 4.0, meiner meist verwendeten Kombination für Landschafts- und Architekturfotografie - ja es tut - und gar nicht mal so schlecht - groß Gewachsene werden sich zwar mit der etwas niederen Stativ-Höhe anfreunden müssen, aber das Stativ passt halt locker auch innen in einen durchschnittlichen Fotorucksack hinein. Nach einer Woche Dubai habe ich das geringe Gewicht von 1,2 kg richtig schätzen gelernt - das Stativ hat seine Funktion als Reisestativ perfekt erfüllt - das Preis-Leistungs-Verhältnis ist erstklassig und auch die Verarbeitungsqualität top.

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Filmsimulationen und Kreativfilter der Fuji XT-1

Miniatureffekt mit Fuji XT-1
Miniatureffekt mit Fuji XT-1

Eine Besonderheit des Fuji X-Systems ist es, dass man verschiedene Filmsimulationen direkt an der Kamera einstellen kann. Es werden zum Teil klassische Fuji Analogfilme simuliert, daneben gibt es auch noch neu kreierte Voreinstellungen wie z.B. den Bildstil Classic Chrome und Kreativ-Filter. Man kann sich einen Kreativ-Filter vorwählen welchen man dann mittels dem Einstellring unter dem ISO-Rändelrad direkt anwählen kann - das spart sehr viel Zeit - zumeist gibt es ja einen Favoriten - dieser ist dann in Sekundenschnelle einsatzbereit.

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Google Nik Collection ab sofort gratis!

Nik Collection gratis
Nik Collection gratis

Die einzelnen Produkte der Nik Collection werden seit vielen Jahren von unzähligen Fotografen genutzt, um Bildern den letzten Schliff bzw. einen ansprechenden Bildlook zu verleihen. Mit der Übernahme durch Google im Herbst 2012 wurde die Nik Collection nur mehr als Gesamtprodukt angeboten - Einzelne Bestandteile daraus wie Color Efex, Silver Efex oder Viveza waren nicht mehr einzeln erhältlich - gleichzeitig wurde der Preis drastisch gesenkt.

 

Seit 24.03.2016 stellt nun Google die gesamte Collection, bestehend aus Color Efex Pro, Silfer Efex Pro, Viveza, Sharpener pro, HDR Efex Pro, Analog Efex Pro und Dfine völlig kostenfrei zur Verfügung. 

Hier könnt ihr euch das gesamte Softwarepaket gratis herunter laden.

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Fuji X-T1 Erfahrungsbericht / Test

Fuji XT-1 mit Fujifilm MHG-XT Large Handgriff
Fuji XT-1 mit Fujifilm MHG-XT Large Handgriff

Eigentlich stand ich den ganzen Systemkameras relativ skeptisch gegenüber - oft ohne Sucher und wenn einer vorhanden war, dann zumeist relativ klein und bei schlechtem Licht kaum ernsthaft zu verwenden. Trotzdem war ich lange auf der Suche nach einer Kamera diesen Typs - vor allem für unterwegs - die Canon 5D MKIII mit ein paar Objektiven sorgte schon so einige Male für Probleme am Flughafen mit zu schwerem Handgepäck. Die Sonys liefern zwar eine sehr gute Bildqualität aber mit dem Bedienkonzept der Alphas konnte ich mich nie anfreunden - Olympus und Panasonic bauen sicher tolle Kameras aber der Micro-four-thirds Sensor ist mir einfach zu klein - zumindest APS-C sollte es schon sein. Als dann eines Tages ein Bekannter von mir mit einer Fuji X-T1 aufkreuzte und ich die Kamera das erste Mal in Händen hielt, war ich mehr als positiv überrascht.

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Neuerlicher Erfolg bei den FEP Europameisterschaften

Blue © Michael Schnabl
Blue © Michael Schnabl
Mirjam © Michael Schnabl
Mirjam © Michael Schnabl

Bereits in den letzten Jahren konnte ich so einiges an Awards beim European Professional Photographer of the Year Award gewinnen - in diesem Jahr gab es einen Distinction (Silver) Award für das Bild "Blue" mit Model Vanessa Tomaschej sowie einen Merit (Bronce) Award für das Bild "Mirjam" mit Model Mirjam Sadovnik.


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fotopraxis.at - Fotowettbewerb 2016

In den Workshops von fotopraxis.at entstehen viele grandiose Bilder - wir denken, es wäre fantastisch diese in einer großen Bildergalerie zu sammeln. Deshalb würden wir uns freuen, wenn ihr uns eure besten Bilder, entstanden in Fotoworkshops von fotopraxis.at, sendet. Und damit diese Mühe nicht ganz vergebens ist, wollen wir euch auch einen Anreiz bieten. Für die drei besten Bilder gibt es coole Preise in Form von Workshop-Gutscheinen!

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TV-Bericht in ORF Steiermark heute

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Zweite Veröffentlichung in der Vogue.it 

Vogue Italia online Veröffentlichung

Zwei Wochen nach der ersten Veröffentlichung wurde ein zweites Bild aus dem Shooting mit Mirjam Sadovnik auf Mallorca in die elitäre Online Fotogalerie der Vogue Italia aufgenommen. Die fesche Kärntnerin die bei Jademodels unter Vertrag steht wurde gerade auch zu Kärntens nächstem Topmodel gekürt und steht diesen Sonntag im Hotel Panhans im Finale für Österreichs nächstes Topmodel. Agenturchef Dominik Wachta hat ein sehr feines Gespür wenn es um Nachwuchsmodels geht - viele Models brachte er ja schon auf die führenden Fashion-Bühnen dieser Welt; wie z.B. die New York Fashion Week uvm..


Die zweite Veröffentlichung in der Vogue online brachte enormes Medienecho nach sich. Es erschienen Print Artikel in der Kleinen Zeitung Kärnten in der Kärntner Woche und auch in der Kärnten Ausgabe von der Tageszeitung Österreich. Zahlreiche online Magazine und Zeitungen in Österreich und Deutschland berichteten ebenfalls von dem Shooting welches auf Initiative von Dominik Wachta hin, in einer alten Weinfabrik auf Mallorca, statt fand.

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Situation in Spielfeld - jeden Tag tausende Flüchtlinge

Flüchtlinge in Spielfeld © Michael Schnabl
jeden Tag kommen tausende neue Flüchtlinge nach Spielfeld

Nach meinen ersten beiden Blog-Artikeln zu meinen Besuchen in Spielfeld bekam ich sehr viele positive Reaktionen, teils von Menschen die ich bis dato nicht kannte - es gab aber auch so einige negative Kommentare und Nachrichten in meinem Posteingang - manche haben mir daraufhin sogar die Facebook-Freundschaft gekündigt. Die negativen Äußerungen gingen vor allem in die Richtung ich wolle die Menschen mit meinen Fotos manipulieren und zeige nicht das tatsächliche Geschehen. Nun, natürlich ist ein Foto immer ein Ausschnitt aus dem Gesamtgeschehen, deshalb versuche ich auch immer Übersichtsfotos einzubauen. Andere beschwerten sich, ich würde zu viele Frauen und Kinder fotografieren und dadurch falsche Informationen vermitteln - möglicherweise ist dies tatsächlich ein Motiv welches mich persönlich bewegt und dadurch von mir öfter fotografiert wird, aber die Anzahl der Frauen und Kinder hier an der Grenze zu Spielfeld ist ungewöhnlich hoch und nach meinem Empfinden von Besuch zu Besuch gestiegen.


Am 31.10.2015 war ich nun zum dritten Mal direkt in Spielfeld an der Grenze um mir weiter ein eigenes Bild zu machen - diesmal in Begleitung von Reporterin Katharina Freidl. Wir wurden am Weg zu den Flüchtlingen diesmal sehr oft von der Polizei kontrolliert - mehrfach wurde nach dem Presseausweis gefragt und von woher wir kommen. die Polizeipräsenz ist zumindest nach meiner Wahrnehmung deutlich gestiegen im Vergleich zu vorangehender Woche. Die Organisation des Grenzübertritts der Flüchtlinge wurde ganz offensichtlich ständig verbessert um Tumulte und Drängerei einzudämmen - im vorderen Bereich sind die Flüchtlinge in ca. busgruppengroße Schleusen unterteilt - kommt man weiter in Richtung slowenische Grenze verschlechtert sich allerdings der Gesamteindruck. Es liegt hier sehr viel Dreck am Boden - unzählige Decken, Speisereste, Plastikbecher - der Geruch der in der Luft liegt ist nicht besonders angenehm und das bei ein paar Grad über null - im Sommer bei 30 Grad würde es wahrscheinlich bestialisch stinken - bei geschätzt weit über 100 Dixie-Klos die herum stehen und tausenden Menschen die sich seit vielen Tagen nicht waschen konnten auch nicht weiter verwunderlich. Der äußerliche Zustand der Menschen hier hat sich seit meinem letzten Besuch stark verschlechtert - sah man vor einer Woche noch recht viele die fast schon gut gekleidet und relativ sauber waren so ist nun die Kleidung der Flüchtlinge zumeist stark verschmutzt und schäbig - in vielen Gesichtern sieht man Verzweiflung, in anderen Lethargie - die wenigsten machen einen hoffnungsvollen Eindruck. Hier im hinteren Bereich ist die Stimmung etwas aufgeladener als vorne wo die Flüchtlinge dann schon mitbekommen, dass es nicht mehr so lange dauern wird, bis sie einem Bus zugewiesen werden. Hier müssen die Flüchtlinge stundenlang am kalten Boden sitzen - wenn sie aufstehen werden sie von den Polizisten sofort wieder im Befehlston aufgefordert sich hinzusetzen. Man merkt den Polizisten die Anspannung in diesem Bereich an - wir sprechen mit einigen von ihnen die uns sagen dass die Situation zwar großteils ruhig ist, aber man nie wissen könne was im nächsten Augenblick passiert - wenn 1000 Menschen oder mehr plötzlich anschieben, mit unzähligen kleinen Kindern darunter, dann kann man dieser Situation nicht mit sturer Gewalt gegenüber treten - um dies zu vermeiden wird jede kleinste aufkeimende Unruhe unter den Wartenden im Keim erstickt.


Hauptsächlich kommen Syrer und Afghanen


Die Einsatzkräfte erzählen uns dass ein normaler Dienst 24h dauert - manche berichten auch, dass Dienste teilweise über 30h dauerten - viele von ihnen wirken leicht gereizt, versuchen aber trotz Müdigkeit und Dauerstress ihre Arbeit möglichst korrekt zu verrichten. Sie erzählen uns dass hauptsächlich Syrer und Afghanen kommen - aber auch Iraker und Iraner - die Syrer seien die vorbildlichste Flüchtlingsgruppe, zumeist gebildet, fast alle sprechen Englisch und es gibt mit ihnen keinerlei Probleme - anders verhalte es sich mit der Gruppe der Afghanen - hier spricht fast niemand englisch und sie treten offensichtlich teilweise aggressiver auf - kleinere Gruppen von Afghanen sorgen immer wieder für brenzlige Situationen - so gibt es teilweise Raufereien unter ihnen aber auch vereinzelte Schlägereien zwischen Afghanen und Syrern - die Nerven liegen also teilweise blank - großteils sei die Situation aber unter Kontrolle und diesen Eindruck hat man auch an diesem Tag. Wenn man beobachtet wie der Großteil dieser Menschen völlig ruhig die unangenehme Wartesituation in der Kälte erträgt dann bekommt man eher den Eindruck, dass hier alles völlig friedlich verläuft - aber natürlich muss man auch verstehen, dass manche Menschen in Extremsituationen ausrasten und dass sich daraus eine gefährliche Gruppendynamik entwickeln kann.


Für viele ist der Flüchtlingsanstrom ein willkommenes Geschäft


Wir hören, dass Taxifahrer teilweise bis zu 1600 euro für eine Fahrt nach Salzburg kassiert haben - hier wollten sich einige auf Kosten der Not anderer eine goldene Nase verdienen - mittlerweile gibt es Fixpreise die auf notdürftig angefertigten Plakaten auch ausgehängt sind. Die Flüchtlinge die selbst für ihren Transport aufkommen wollen, werden von der Polizei und dem Bundesheer durch eine eigene Schleuse zu den wartenden Taxis gebracht - es wird kontrolliert ob sie auch Geld haben - eine Frau zieht aus ihrem BH einen dickes Bündel 50 euro Scheine - ja, viele Flüchtlinge haben Geld bestätigt uns ein Polizist, sie haben auch Handys oder teilweise für eine Flucht völlig sinnlose Dinge wie Haarglätter im Gepäck. Für die Taxifahrer sind die Flüchtlinge, nach vielen Jahren mit schlechten Einnahmen, ein willkommenes Geschäft. Ein junger Mann vom Bundesheer erzählt uns von einem Pizza-Lieferservice auf slowenischer Seite der seine Pizzas um 25 Euro pro Stück verkaufte - manche schrecken anscheinend vor nichts zurück. Ja und die Firma welche die Dixie-Klos hier aufstellt und betreibt wird sich in diesen Wochen wohl den Umsatz ihres Lebens erwirtschaften.


Immer mehr Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen


Der Anteil der Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen ist in den letzten Monaten ständig gestiegen - das sieht man ganz offensichtlich und es wird auch so von offizieller Stelle bestätigt. Die Bilder machen betroffen - manche Kinder lachen und spielen so als wäre alles in bester Ordnung - tiefe Ringe unter ihren Kinderaugen machen aber schnell klar, dass auch sie unter den Belastungen gelitten haben - es gibt aber auch weinende Kinder, sehr viele Babys - ihre Mütter versuchen sie mit Decken warm zu halten - sehr viel Elend wenn man genauer hin schaut - wir kommen mit einer Familie näher ins Gespräch - eher mit Händen und Füßen als verbal - sie sprechen kaum englisch - aber ein Lächeln versteht man immer und die zwei Mädchen lächeln uns unentwegt an - auch die Mutter schenkt uns immer wieder ein schüchternes Lächeln - Katharina gibt den beiden ein paar Süßigkeiten und wird mit strahlenden Kinderaugen belohnt - die Mutter bürstet im Anschluss einem der Mädchen die Haare - selbst in den schlimmsten Situationen wird noch versucht ein wenig Normalität zu bewahren. Indessen beginnt eine ältere Frau die daneben sitzt bitterlich zu weinen - man spürt die Verzweiflung und die Ohnmacht.  Wenn man nur ein wenig auf diese Menschen zugeht merkt man, dass sie unglaublich freundlich darauf reagieren - fast schon dankbar - etwas das man hier nicht mehr kennt - ich habe in Österreich noch keinen Menschen erlebt der dankbar ist nur weil ich in anblicke oder mit ihm spreche - niemand begegnet uns mit Aggression. Als wir gehen ruft das eine Mädchen Katharina zu sich und schenkt ihr ein kleines Plüschherz auf dem mit großen Buchstaben "KISS" steht. 


Meine Eindrücke aus drei Besuchen an der Grenze und unzähligen Gesprächen mit Einsatzkräften, Helfern und Flüchtlingen - die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge verhält sich absolut ruhig und diszipliniert selbst in schwierigen Situationen - es gibt laut den Einsatzkräften vereinzelt kleinere Schlägereien wobei diese angeblich nie von den Syrern ausgehen die als vorbildlichste Gruppe bezeichnet werden. Wenn man mit den Flüchtlingen den Kontakt sucht stößt man nur auf freundliche Reaktionen und die Kinder sind absolut offen und kontaktfreudig. Die Einsatzkräfte von Polizei und Bundesheer sowie das rote Kreuz, Caritas und andere Hilfsorganisationen leisten vorbildliche Arbeit sind aber teilweise ausgelaugt und gestresst - die Gesamtsituation ist geordnet und gut organisiert - gröbere Zwischenfälle wie das Ausbrechen größerer Flüchtlingsgruppen wurden in der letzten Woche keine mehr verzeichnet.

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Flüchtlingskinder in Spielfeld

Bereits gestern hatte ich ja beschlossen heute wieder nach Spielfeld zu fahren um weitere Eindrücke von der Situation vor Ort zu sammeln. Die Reaktionen auf meinen ersten Blogartikel waren in der Mehrzahl positiv - es gab aber auch einige Anfeindungen weil ich nichts von chaotischen Zuständen berichtete - diese waren laut Erzählungen am Donnerstag und am Freitag - an diesen Tagen war ich nicht vor Ort und ich will mich darauf beschränken das zu berichten was ich tatsächlich persönlich wahrnehme.

Nun heute musste ich zwei Polizeikontrollen passieren um bis an die Grenze vor zu kommen - am Weg dorthin waren mehr Bundesheerfahrzeuge zu sehen und schon aus einiger Entfernung war klar, dass die Situation um ein vielfaches besser war als am Samstag.

 

Große Bereiche an denen gestern noch hunderte Flüchtlinge standen und die vor Müll strotzten waren wie leergefegt - kaum noch Müll und deutlich weniger Flüchtlinge direkt vor der Grenze - die Einsatzkräfte hatten von einem Tag zum nächsten das Schleusensystem um ein vielfaches verbessert - der ganze Platz wirkte nun gut organisiert und fast schon aufgeräumt. Die Flüchtlinge selbst, wie schon am Vortag überraschend ruhig - keine Tumulte, keine Aggression - ich denke die gute Organisation wie sie mittlerweile herrscht kommt mit den derzeit ankommenden Flüchtlingen gut klar - auf der slowenischen Seite soll es weitaus schlechter aussehen - nur da war ich nicht deshalb kann ich darüber auch nichts Genaueres berichten. Ich habe wieder mit einigen Leuten vor Ort gesprochen - einem italienischen Fernsehteam, mit einem Türken der freiwillig hilft und mit Bundesheer Soldaten - sie alle bestätigten mir dass die verbesserte Schleusenorganisation gut funktioniere und das die Situation derzeit ruhig und unter Kontrolle ist. Für Mitte der Woche werden wieder größere Flüchtlingszahlen erwartet - ob das System auch dann noch funktioniert bleibt abzuwarten. Die Taxiarmada ist inzwischen verschwunden - das Ministerium hat diese Möglichkeit der Privatbeförderung für Flüchtlinge abgestellt - man sieht hier überall, dass mit großem Aufwand versucht wird Struktur und Ordnung in die Situation zu bringen und derzeit gelingt es; zumindest hier in Spielfeld. 

 

Ich habe heute besseres Fotoequipment mit und schieße ein paar Fotos - ein paar spielende Flüchtlingskinder sehen mich und kommen auf mich zu - sie wollen fotografiert werden, haben großen Spaß daran für mich zu posieren - danach kommen sie an die Absperrung und schauen sich die Bilder bei mir am Kameramonitor an - sie lachen laut vor Vergnügen - wie leicht ist es doch diesen Kindern eine Freude zu bereiten - sie strahlen mich an, ein kleiner Junge sagt "thank you" zu mir. Ich kämpfe mit den Tränen - das waren auch wundervolle Augenblicke für mich - am liebsten hätte ich an Ort und Stelle ein Kind aufgenommen - natürlich geht das nicht und so verabschiede ich mich von den Kindern. Auch heute konnte ich keine negativen Erfahrungen von Spielfeld mit nehmen - es war sicher ein besonders ruhiger Tag hier. Für Mitte der Woche wenn wieder ein größerer Ansturm erwartet wird habe ich mir bereits vor genommen wieder vorbei zu schauen.


Hier gehts zum Bericht vom Vortag ...

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Flüchtlinge in Spielfeld

© Michael Schnabl
Es sind viele Kinder und Frauen unter den Flüchtlingen

Seit vielen Wochen Wochen verfolge ich alle Nachrichten zur Flüchtlingssituation - war es in den vergangenen Wochen vor allem Nickelsdorf wo die Flüchtlinge zu tausenden über die Grenze kamen, so hat sich dieser Ansturm nun auf Spielfeld an der steirischen Grenze zu Slowenien verlagert.

 

Da die Berichte zur Situation sehr widersprüchlich waren, wollte ich mir einmal selbst ein Bild über die Situation machen und bin ganz einfach nach Spielfeld gefahren. Zeitungsberichte und Facebook-Meldungen sind eine Sache - es mit eigenen Augen zu sehen und zu beurteilen eine ganz andere - ja und für mich die einzig ausschlaggebende nachdem den Medien entweder ein Hang nach Rechts oder Links anzumerken ist und ich immer das Gefühl hatte, dass so mancher Artikel ganz einfach Stimmung in die eine oder andere Richtung machen wollte.

 

Auf meinem Weg nach Spielfeld fuhr ich bereits in Leibnitz ab um die letzten Kilometer auf der B67 zurück zu legen - hier gab es ja in den letzten Tagen so einige Meldungen von auf der Straße laufenden Flüchtlingsgruppen bis hin zu Schreckensmeldungen über Geschäftsplünderungen (diese stellten sich in kürzester Zeit als einfach erfunden heraus). Südlich von Leibnitz kamen mir vereinzelt erste kleinere Flüchtlingsgruppen entgegen - zumeist Männer - auch ein Gruppe von ca. zehn unbegleiteten Kindern im Alter von 12-14 Jahren war unterwegs - auf der Straße ging niemand an diesem Tag - die Leute gingen dahin wie bei einem Volkswandertag - vor einem Geschäft hatten ein paar Einheimische einen Stand aufgebaut mit Bananen und Wasser - wie eine Labestation bei eben einer solchen Veranstaltung - das Bild wirkte fast schon bizarr auf mich. 

 

Angekommen im Spielfeld fuhr ich etwas im Ort herum - hier war ja ständig in den Medien von herumirrenden Gruppen die Rede - ok, ich konnte diese nicht finden - ein einziger Flüchtling war im Bereich des Bahnhofs - als er mich sah machte er sich sofort davon - der Ort selbst war eher gespenstisch ruhig - hie und da ein Taxi welches vorbeifuhr und nach Flüchtlingen Ausschau hielt - ein Hubschrauber der über der Gegend kreist und alle paar Minuten ein Polizeiauto. Ich machte mich dann weiter auf den Weg zum alten Grenzübergang, die netten Polizeibeamten ließen mich am Kreisverkehr Richtung Grenze ohne Schwierigkeiten durch nachdem ich ihnen kurz erklärte, dass ich Fotograf bin.

 

Nachdem ich mein Fahrzeug am Parkplatz hinter einer Armada von gut einhundert Taxis geparkt hatte ging ich zu Fuß weiter - mit dabei an diesem Tag nur meine Kompaktkamera - aber für ein paar Eindrücke vom Geschehen vor Ort sollte dies reichen. Am Weg sprach ich zwei Männer an, die mir erklärten sie kämen aus Afghanistan - ihr englisch war nicht besonders gut, aber sie machen einen irgendwie erleichterten Eindruck, waren unglaublich freundlich, auf keinen Fall schreckenserregend oder furchteinflößend. Der eine hatte eine schlecht vernähte leicht entzündete Wunde am Kopf - sie wirkten erschöpft und erklärten sie wollten nach Deutschland - auf meine Frage warum kam nur ein "Germany is good" und ein "sorry, no good English". Am Grenzübergang selbst dann sehr sehr viele Menschen die auf den Weitertransport warten - viele stehen einfach ruhig da, manche Sitzen und rauchen. Ich schaue mir die traurige Szenerie für ca. 30 Minuten an und mache ein paar Fotos - die Bilder die ich sehe machen mich unglaublich traurig - was haben diese Menschen bereits erleben müssen - was wird sie in Zukunft erwarten. Ich sehe in die Gesichter der Menschen und versuche mich kurz in die Lage der Flüchtlinge zu versetzen - ich denke wir dürfen unendlich dankbar sein in einem sicheren Land zu leben - ich kann hier keine Invasion sehen, wie manche uns glauben machen möchten - nein, ich sehe vor allem verängstigte Menschen, viel Leid und Not und weit mehr Frauen und Kinder als erwartet. Auf zwei vier- bis fünfjährige Mädchen mit lustigen Locken und süßen Gesichtern gehe ich langsam zu - vielleicht darf ich ja ein Foto von ihnen machen - sie hocken am Boden vor einem Bus der in Kürze abfahren wird - sie sehen zu mir hoch und ich lächle sie an - doch sie schrecken sich vor mir, in ihren Augen eine unglaubliche Angst - was müssen sie in ihrem so kurzen Leben schon alles erlebt haben - nach einem Foto frage ich gleich gar nicht mehr - dieser Blick war wie ein Schock für mich und ich werde mich an diese Situation wohl noch lange erinnern.

 

Zum Abschluss plaudere ich noch ein wenig mit ein paar Bundesheer Soldaten - "der Tag verlief bisher absolut ruhig" sagen sie mir, doch wenn es Nacht wird und die Kälte kommt rechnen sie wieder damit, dass die Flüchtlinge nervös werden und sich in Bewegung setzen wollen - ich kann es gut nachempfinden - eine Nacht auf kaltem Asphalt wenn die Temperaturen gegen den Gefrierpunkt gehen, legen ganz sicher die Nerven blank.

 

Was natürlich auffällt ist der Müll der überall herumliegt - Zelte, Decken, Plastikflaschen, Zigarettenpackungen - Unmengen von Dreck und Müll wohin man blickt, obwohl Reinigungskräfte permanent versuchen das schlimmste zu beseitigen - hie und da kommt der Wind vom Süden und bringt einen Geruch mit, der leicht an einen vorbeifahrenden Biomüllwagen erinnert - manche Einsatzkräfte tragen wohl deshalb Schutzmasken, andere wiederum nicht. Die wenigen Mistkübel die es gibt sind hoffnungslos überfüllt - auch am Weg zurück sehe ich relativ viel Müll entlang der Straße liegen - das ist wahrscheinlich auch ein Punkt der die Anwohner hier besonders stört und zugegeben das wahr auch der einzige Punkt der mit den Schreckensmeldungen die so durch die Medienlandschaft geisterten übereinstimmte. 


Ich hab mir vorgenommen in den nächsten Tagen wieder nach Spielfeld zu fahren - mehr Bilder zu machen und dann mit meiner besseren Ausrüstung - geplant ist dann eher gegen Abend zu kommen, denn da soll es am unruhigsten werden - an diesem Tag hab ich zwar viele Flüchtlinge gesehen, aber rein gar nichts von chaotischen und gefährlichen Zuständen - alle Flüchtlinge verhielten sich sehr ruhig und die Exekutive hatte die Situation völlig im Griff. Natürlich ist ein kurzer Besuch nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Gesamtgeschehen, deshalb werde ich auch von meinem nächsten Besuch ausführlich berichten.


Hier gehts zum Bericht vom Sonntag, 25.10.2015 mit vielen weiteren Fotos ...

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Erste Veröffentlichung in der VOGUE Italia online.

Vogue Italia online / Photo: Michael Schnabl

Es hat eine zeitlang gedauert, aber schlussendlich hat es geklappt mit dem ersten Bild in der Photovogue, dem Online Fotoportal der italienischen Vogue. Gut ein Jahr lang hab ich es immer wieder versucht und meine besten Bilder bei der Vogue eingereicht - da waren die zwei Fotos dabei, die beim Trierenberg Super Circuit (größter Fotowettbewerb der Welt mit 110.000 Einreichungen aus 110 Ländern) 2012 und 2015 Gold gewannen - Bilder die beim European Professional Photographer of the Year Award mit Auszeichnungen bedacht wurden - nur auf der Seite der Vogue hatten sie keine Chance.


Ich begann also den Stil der Fotos genauer zu studieren - wie ticken die bei der Vogue - welche Art von Fotos haben eine Chance in diese elitäre Fotogalerie aufgenommen zu werden. Sehr schnell wurde mir klar, dass stark bearbeitete Bilder, Bilder von lieben Mädchen und nichtssagende Fashion-Bilder, seien sie technisch auch noch so brillant, absolut keine Chance haben. Die Vogue sucht außergewöhnliche Bilder mit starken Ideen, Charaktergesichter, Bilder die weit weg vom Mainstream sind, oft mit dunklem melancholischem fast schon morbiden Charakter, aber immer mit einer gewissen Ästhetik. Das was in Facebook dem Normalbürger gefällt ist kein Stoff für die Vogue und ich denke das ist auch gut so. 


Es war auch für mich nicht leicht, die Finger von Photoshop zu lassen und die Bearbeitung auf die RAW-Entwicklung und den Farblook zu beschränken - und als Fotograf der am liebsten Gesichter abbildet mal komplett darauf zu verzichten eine Person darstellen zu wollen. Aber es hat sich gelohnt und das Konzept ging auf - mit Mirjam Sadovnik von Jademodels International Management hatte ich ein Model zur Verfügung die völlig unkompliziert auf jede Idee einging und auch Schmutz und abgefahrene Locations nicht scheute. Location für dieses Bild war eine alte Weinfabrik in Felanitx auf Mallorca.


Ich sehe diese Art von Bildern auch als starke persönliche Weiterentwicklung - es wird also ein Zukunft mehr von mir in diese Richtung zu sehen geben.

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Canon stellt neues Canon 35mm 1.4L II USM vor

Quelle: Canon USA
Quelle: Canon USA

Canon USA hat heute das neue Canon 35mm 1.4 L II für das EOS Kamerasystem vorgestellt. 


Die Fixbrennweite enthält erstmalig eine neue organische optische Technologie (BR Optics) die von Canon entwickelt wurde um chromatische Aberrationen weitestgehend auszuschließen.

Das Objektiv ist aus 14 Linsen in 11 Gruppen aufgebaut, der minimale Aufnahmeabstand beträgt nur 21 cm was auch beeindruckende Nahaufnahmen zulässt. Genauere Informationen dazu findet man auf der Seite von Canon USA.


Man darf auf erste Tests und Beispielbilder gespannt sein die sicher in aller Kürze im Netz auftauchen werden - vor allem Interessant dürfte ein Vergleich mit dem Sigma 35mm 1.4 Art werden - das Canon wird bei Markteinführung gut das doppelte des derzeitigen Marktpreises vom Sigma kosten - da darf man dann schon ein wenig mehr an Leistung erwarten - nur die Latte die Sigma mit dem 35mm Art gelegt hat liegt verdammt hoch - der Vergleich wird auf jeden Fall spannend.

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Hochauflösende Gratis Texturen

© Michael Schnabl
© Michael Schnabl

Hochauflösende Gratis Texturen und Hintergründe

Auf der Seite Free Stock Textures werden sehr viele hochauflösende Gratis Texturen und Hintergründe zum Download angeboten - die Texturen dürfen für private und kommerzielle Projekte verwendet werden, nur eine Weitergabe bzw. der Verkauf der Texturen selbst ist untersagt (derzeitiger Stand).  Die Texturen haben über 5000 Pixel an der längeren Seite und sind somit für sämtliche Photoshop-Projekte geeignet. 

Als Motive findet ihr hier viele Mauertexturen, Graffiti, Risse, abblätternder Lack, Holz und vieles mehr.

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Walimex Light Shooter Test (2)

Walimex Light Shooter mit 180cm Reflexschirm weiß
Walimex Light Shooter mit 180cm Reflexschirm weiß

Teil 1 des Walimex Light Shooter Tests hab ich ja schon vor einiger Zeit geschrieben - ich denke es ist nun an der Zeit über meine Langzeiterfahrungen mit dem Blitzgerät von Walimex zu berichten.

 

Ich hatte den Light Shooter nun bereits auf mehreren Hochzeiten, für Shootings und auf Workshops im Einsatz und bin immer wieder überrascht von der Leistung und guten Einsetzbarkeit des Blitzes.

Der größte Vorteil ist wohl, dass er weniger Platz als ein mobiles Blitzsystem benötigt bei annähernd gleicher Leistung.

Fazit:

Der Walimex Light Shooter - getestet in der stärkeren Version mit 360WS - ist weder mit einem Aufsteckblitz noch mit einer mobilen Blitzanlage direkt vergleichbar - er ist irgendwo dazwischen einzuordnen und genau das macht ihn so interessant. Er ist leistungsstärker als ein Aufsteck- oder Stabblitz - er lädt relativ schnell nach und die Akkuleistung ist hervorragend. Durch die herausragende Blitzröhre verteilt sich das Licht besser im jeweils verwendeten Lichtformer - das Licht in Verbindung mit einem großen Schirm ist grandios - die Leistung lässt sich über die Funkfernbedienung regeln was sich in der Praxis als sehr praktisch bewährt hat - außer den Lichtformern die Walimex für den Light Shooter anbietet lässt er sich sehr gut in Verbindung mit Schirmen verwenden oder mit Lichtformern die für Aufsteckblitze konstruiert sind. Für Unterwegs ist er, vor allem dann wenn es darum geht Platz und Gewicht zu sparen, ein erstklassiger Begleiter. 


+  höhere Leistung als ein Aufsteckblitz oder Stabblitz (bezogen auf Model mit 360WS)

+  solange man nicht die volle Leistung benötigt schnelle Nachladezeiten

+  Leistung über Funkfernbedienung regelbar

+  sehr schöne Lichtcharakteristik durch vorstehende Blitzröhre

+  lange Akkulaufzeit

+  geringes Packmaß 

+  stabil ausgeführt - macht keinen billigen Eindruck

+  relativ günstiger Preis für leistungsfähigen Ersatzakku

+  HSS mit gesondert erhältlichen Funkauslösern möglich


+/- ist nicht unbedingt ein Schnäppchen aber den Preis auf jeden Fall wert


-  kein TTL

-  Verbindungskabel zum Power Porta könnte länger sein 


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Gratis Papier Texturen

Auf der Seite von deMilked findet ihr eine Sammlung von 149 gratis Papier Texturen.


Ich hab mir die Sammlung durch geschaut und muss sagen dass ich begeistert bin - die Texturen werden in ausreichender Auflösung zur Verfügung gestellt und es sind wirklich sehr viele gut zu gebrauchende Bilder von Papier, Stoffen usw. dabei.


Ich mach mich nun mal selbst ans herunter laden von so einigen Texturen die mir sehr gut gefallen und die ich ganz sicher demnächst in meine eigenen Bilder einbauen werde.


Na dann wünsch ich euch mal viel Spaß damit !


Hier gehts zu den Texturen!

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Fotografenvorstellung auf der Seite der AAP

Michael Schnabl - Foto: Elisabeth Kirk
Michael Schnabl

Die Austrian Academy of Photography bietet hochwertige Ausbildung im Bereich Fotografie an - Vor allem die Masterclass als Vorbereitung für die Zertifizierung zum Qualified Austrian Photographer ist für angehende Berufsfotografen interessant. Die Zertifizierung zum QAP ist ein staatlich anerkannter Berufsstandard der die nicht mehr mögliche Meisterprüfung nicht nur ersetzt, sondern in vielen Punkten sogar übertrifft.


Ich werde in Zukunft auch als Vortragender für Hochzeits- und People-Fotografie für die AAP-Süd tätig sein - freu mich schon auf diese neue Aufgabe in einem tollen Team.


Auf der Seite der AAP findet ihr eine Fotografenvorstellung mit einigen Bildern von mir.

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Gratis Texturen - wo finden?

© Michael Schnabl
© Michael Schnabl

Bei fast allen meinen Bildern verwende ich, so wie viele andere Fotografen und Digital Artists auch, Texturen die ich teilweise selbst fotografiere oder auch aus dem Internet herunter lade. 

 

Im Internet finden sich einige Seiten die Texturen und Hintergründe gratis zur Verfügung stellen - teilweise sind an die Verwendung gewisse Bedingungen geknüpft - hier empfiehlt es sich beim Download genau durch zu lesen was möglicherweise verlangt wird - besonders wichtig bei kommerzieller Verwendung.


Eine Seite die ich in diesem Zusammenhang besonder schätze ist Deviant Art - die Seite erscheint auf den ersten Blick etwas chaotisch - auf den zweiten Blick wenn man sich erst mal mit der Struktur der Seite angefreundet hat, findet man unglaublich viel an Inspiration und natürlich auch Bastelmaterial wie Texturen, Hintergründe, Brushes  uvm.. Ihr findet diese im Menüpunkt Browse in der Kategorie "Resources and Stock Images".

 

Auch eine erwähnenswerte Seite, die noch dazu viel strukturierter aufgebaut ist und wirklich schnelles und zielgerichtetes Suchen von gewünschten Texturen und Hintergründen erlaubt, ist CG Textures. Mit einem Free Account könnt ihr schon mal 15MB an Texturen pro Tag gratis herunter laden - mit den Bezahlvarianten ist natürlich noch mehr möglich - dann auch in höherer Auflösung. Für die Verwendung als Hintergrund reichen aber 3000px auf der Längeren Seite fast immer und wenn man sich Tag für Tag ein paar Texturen und Hintergründe herunter lädt kann man sich in absehbarer Zeit eine ansehnliche Texturen Bibliothek völlig kostenfrei aufbauen. Mittlerweile findet ihr im Netz auch so einige andere Seiten die gratis Material zur Verfügung stellen bis hin zu frei gestellten PNG oder PSD Dateien.

 

Wer hier nichts findet kann ja nach wie vor auch auf die bekannten Stock Agenturen wie Shutterstock, Dreamstime, Fotolia usw. zurück greifen - vor allem wenn man etwas ganz Spezielles sucht oft nicht die schlechteste Variante um Zeit zu sparen.

 

Persönlich liebe ich es auch selbst Texturen zu fotografieren - immer wenn es meine Zeit zulässt stapfe ich gerne mal durch alte Stadtviertel und knipse mir selbst so einiges an Hintergrund oder Überlagerungsmaterial zusammen.


Gratis Mauertexturen in hoher Auflösung findet ihr hier...

Sehr schöne gratis Papier-Texturen gibt es hier...


Ich wünsch euch viel Spaß beim Photoshopen und gutes Gelingen beim Einsatz der Texturen - falls ihr noch nicht so recht wisst wie ihr sie anwenden sollt oder ganz einfach wissen wollt wie ich sie einsetze - bei den Workshops "Perfekte Beauty Retusche" und "Fine Art Portrait" habt ihr die Möglichkeit dies zu sehen und mit zu arbeiten.


Hier gehts zum Workshopangebot ...



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Interview auf FotoNomaden.com

Michael Schnabl
Michael Schnabl

Auf der Seite FotoNomaden.com findet ihr ein Interview mit mir in dem ich auch einige Tipps für die Fotografie gebe.


Auf der Seite findet ihr auch jede Menge an sonstigen nützlichen Tipps sowie viele interessante Tests von Kameras, Objektiven und sonstigem Equipment. Auch ein sehr ausführlicher Bericht vom Workshop mit Eberhard Schuy bei mir im Studio ist auf FotoNomaden.com zu finden.

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Pentax 645Z Test / Review

Pentax 645Z
Pentax 645Z

Pentax, seit einigen Jahren Teil des Ricoh Konzerns, hat neben den Fotogiganten Nikon, Canon und Sony keinen leichten Stand. Die Spiegelreflexkameras mit APS-C Sensor  gehören seit vielen Jahren rein technisch gesehen zum Besten was man in diesem Segment bekommen kann - in den Verkaufszahlen schlägt sich das nicht nieder und so ist der Marktanteil von Pentax/Ricoh verschwindend gering. Der Käufer greift hier meist zu Canon oder Nikon, auf Grund der größeren Bekanntheit, aber sicher auch wegen einem größeren Angebot an Zubehör und einem dichter ausgebauten Servicenetz.

 

Nun ging Pentax 2014 mit der zweiten Generation seiner digitalen Mittelformat-Kamera an den Start. Kein leichtes Unterfangen, denn hier im Club der imageträchtigen Mittelformatboliden heißen die Mitbewerber Hasselblad, Phase One oder Leica. Was die Pentax diesen großen Namen entgegen bieten kann ist vor allem der Preis - denn für die vergleichbaren Geräte von Hasselblad oder Phase One legt man zumindest das dreifache hin - die Leica S2 ist mittlerweile zwar um knapp 12.000 Euro zu haben - nur die Objektive dazu kosten ein Vielfaches der Optiken von Pentax. Mit rund 8.000 Euro ist die Pentax zwar auch nicht gerade billig, im Vergleich mit dem Mitbewerb in diesem Segment, aber geradezu ein Schnäppchen. 

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Walimex Light Shooter Test (1)

Größenvergleich mit Canon 600 EX-RT und Funkauslöser mit Steuerungsfunktion
Größenvergleich mit Canon 600 EX-RT und Funkauslöser mit Steuerungsfunktion

Den Walimex Light Shooter gibt es in zwei Varianten - eine schwächere Version mit 180 Wattsekunden und eine särkere mit 360WS. Bei Amazon gibt es zudem verschiedene Varianten den Lieferumfang betreffend - vom Gerät ohne Akkupack bis hin zu einem Set mit Akkupack, Funkauslöser, Stativ  und verschiedenen Lichtformern.

 

Ich habe mich nach längerer Überlegung entschieden das Komplettset mit der 360 WS-Variante zu nehmen - die schwächere Version mit 180WS kam für mich auf Grund der geringeren Leistung nicht in Frage.

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Workshop bei Stefan Gesell

Von Zeit zu Zeit gönn ich mir selbst mal einen Fotoworkshop - macht einfach riesen Spaß auch mal Teilnehmer zu sein und ganz besonderen wenn man Teilnehmer bei Stefan Gesell ist. Die Bilder von Stefan bewundere ich ja schon seit Jahren und so einige Teilnehmer von meinen Workshops waren natürlich auch schon bei Gesell - ja und die Erzählungen von der total ungezwungenen Atmosphäre und einer einzigartigen Herangehensweise an die Erstellung der Bilder stärkten meinen Wunsch selbst mal hier her nach München zu kommen ganz enorm. 

 

Ja und nun zum Workshop selbst - schwer zu beschreiben - ganz anders als alles andere - aber total genial. Rassamee, die Frau von Stefan stylt die Models in einem Tempo und mit einer absolut ungezügelten Kreativität, dass selbst das Zuschauen beim Styling einen Workshopbesuch wert ist - da entstehen in 20 - 30 min. Stylingkunstwerke mit einfachsten Mitteln die jedes Fotografenherz, spätestens wenn man die Kreation durch den Sucher betrachtet, höher schlagen lässt. Zwischendurch verwöhnt Rassamee mit thailändischer Küche, räumt zusammen und macht selbst noch ein paar Fotos. Die Models sind wirklich handverlesen - nicht viele schaffen es in den erlauchten Kreis der Gesell-Models aufgenommen zu werden - spätestens wenn man einmal hier war weiß man auch warum - die Mädels geben einfach alles, ohne Scham und Scheu - da bedarf es keiner Posinganweisungen - Gesell Models wissen was zu tun ist - und sie machen es perfekt - und wenn gerade mal Pause ist räumen sie den Geschirrspüler ein und oder machen sich sonst irgendwie nützlich - man hat das Gefühl bei einer gut funktionierenden eingeschworenen Familie zu sein.

 

Wenn man Stefan beim Fotografieren zu sieht und dann seine schnelle aber effektive Bildbearbeitung beobachtet, so sieht alles unglaublich simpel aus - aber die Kunst von Stefan Gesell sind nicht seine genialen Werke allein - der gesamte Workflow inklusive seiner Frau und seinen genialen Models kann durchaus als Gesamtkunstwerk betrachtet werden.

 

Der Tag hat ganz großen Spaß gemacht - meine Bilder von diesem Erlebnis werdet ihr auch demnächst sehen und eines weiß ich bereits jetzt ganz genau - ich komm ganz sicher wieder mal hier her.

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Fotografieren mit Ringlicht

Ringlicht © Michael Schnabl
Ringlicht © Michael Schnabl

Schon lange schaue ich mir die Fotos an die mit Ringlicht bzw. Ringleuchte erzeugt wurden und war da bisher eher geteilter Meinung was die Ergebnisse betraf. Einerseits entdeckte ich da zwar manche Bilder die in ihrer Gesamtheit cool anzusehen waren, andererseits gab es da auch sehr viele Bilder wo mich der Ringreflex wirklich stark störte.

 

Möglicher Weise brauchte es auch etwas Gewöhnungszeit, denn mittlerweile kenne ich sehr viele Fotografien die mit Ringlicht erstellt wurden die mir wirklich sehr gut gefallen. 

 

Also bei Amazon geguckt wass es da so gibt und fand ein Ringlicht von Walimex um unter 150 Euro welches ganz gute Kundenrezensionen aufwies. Was solls, Ring Licht bestellt und sofort auf einem meiner Workshops ausprobiert. Nun werden sich einige denken warum Ringlicht und nicht Ringblitz - diese Frage lässt sich recht einfach beantworten. Die Ringblitze die zumeist für Makro und Produktfotografie verwendet werden und die man direkt an der Kamera rund ums Objektiv montiert weisen einen zu geringen Durchmesser auf - dieser charakteristische Ringeffekt im Auge wird damit nicht sichtbar - man müsste da schon aus 30 cm Entfernung fotografieren um etwas Ringähnliches im Auge erkennen zu können - diesen Effekt erzielt man also tatsächlich nur mit einem Ringlicht welches einen Durchmesser von ca. einen halben Meter aufweist. Dieses Ringlicht wird in ca. 1m Abstand vom Model positioniert und ist stark genug um mit 200 - 1600 Iso zu fotografieren - je nach verwendeter Blende und Verschlusszeit. Achtung die Verschlusszeit muss bei Dauerlicht klarer Weise kurz genug sein um nicht zu verwackeln.

 

Nun zu meinen Erfahrungen aus dem Shooting selbst - also eins gleich vorweg - es macht einfach unglaublichen Spaß mit Dauerlicht zu fotografieren weil man das Ergebnis, anders als beim Fotografieren mit Blitzlicht, ja wirklich im Sucher sieht. Das Ringlicht im Speziellen hat eine ganz eigene Charakteristik - man könnte es als: "hart und weich zugleich" beschreiben - der Ringreflex im Auge ist sicher Geschmacksache - aber wie schon beschrieben, man gewöhnt sich daran....und wenn die Gesamtkonzeption des Bildes stimmt, passt auch der Lichtring im Auge dazu.

 

Bei dem hier gezeigten Bild habe ich zusätzlich einen entfesselten Aufsteckblitz mit roter Farbfolie verwendet und den Blitz auf einen schwarzen Hintergrund gerichtet - der Blitz stand auf einem Stativ direkt hinter dem Model. Für solche Einsatzzwecke könnt ihr einen günstigen Aufsteckblitz ohne TTL verwenden oder einen gebrauchten, ganz egal welche Marke. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit den Blitzen von Yongnuo. Funkauslöser mit Empfänger gibt es ab ca. 20 Euro - auch hier nehme ich die billigste Variante von Yongnuo - zuverlässig und völlig ausreichend für diese Zwecke. Mittlerweile hat der Yongnuo Blitz sogar den Funkempfänger für den passenden Auslöser eingebaut. Unter verwendete Geräte findet ihr genau die Geräte mit denen ich hier arbeite und die ich wirklich von ganzem Herzen empfehlen kann.

 

Die Ausleuchtung mit dem Ringlicht erfolgt klarer Weise etwas flach was für Beauty- oder Fashion-Bilder ja gar kein Nachteil ist. Das Licht fällt von vorne nach hinten leicht ab und sorgt so für eine ganz leichte Plastizität.

 

Fazit: Die Investition von ca. 150 Euro für ein günstiges Ringlicht wie z.B. von Walimex lohnt sich auf jeden Fall. Das Ringlicht selbst ist sehr leicht zu handhaben und animiert zu weiteren Lichtexperimenten. Da es ein Dauerlicht ist kann man sehr sorglos drauf los fotografieren - etwas höhere ISO sind allerdings notwendig da die Lichtstärke ganz klar schwächer ist als bei einem Blitz.

 

Verwendete Geräte

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Canon seit 11 Jahren Marktführer

Von 2003 - 2013, 11 Jahre in Folge ist Canon nun Marktführer bei System bzw. Spiegelreflexkameras. Auch wenn sich in den letzten eineinhalb Jahren gefühlt wenig getan hat so erschien mit der Canon EOS 70D ein Model im APS-C Segment, dass fast alle Vergleiche für APS-C Spiegelreflexkameras anführt und mit der EOS 100D die kleinste DSLR der Welt. Canon geht so wie es aussieht also immer mehr den Weg - weniger Neuerscheinungen, aber das was kommt ist absolut Top - weniger Marketing-Features wie extreme Pixelzahlen und Retro-Designs sondern absolut solide Technik die sich an dem orientiert was Fotografen in der Praxis benötigen. Ich bin mal gespannt was die weitere Zukunft an neuen Entwicklungen von Canon bringt.

 

Hier gehts zum Originalartikel über den Marktanteil im ILC/DSLR Segment.

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Lightroom Presets

Lightroom Presets
Lightroom Presets

Die Arbeit mit Lightroom Presets für verschieden Bildlooks macht richtig viel Spaß - man kann sich bei jedem Bild, sofern man Lust dazu hat, einfach durch die verschiedenen Voreinstellungen klicken und dann die Jenige aussuchen die am besten gefällt. Meistens sind jedoch gewisse Anpassungen mit den Reglern notwendig und nicht jedes Preset passt für jedes Bild.

 

Im Netz gibt es eine Unzahl von Seiten mit Presets die man käuflich erwerben kann - viele Presets für Lightroom bekommt man aber auch gratis. Die Lightroom Gruppe in Facebook hat eine ziemlich vollständige Liste mit Links zu Seiten verfasst die Lightroom Presets zum Download anbieten. Viele der Presets sind kostenpflichtig, aber man findet auch recht viele Gratis Lightroom Presets die brauchbar sind.

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Gratis Lightroom Print Templates

FB Timeline mit Lightroom Druckmodul
FB Timeline mit Lightroom Druckmodul

Das Druckmodul von Adobe Lightroom wird von vielen Lightroom Usern gar nicht beachtet - dabei ist es ein unglaublich brauchbares Tool - vor allem dann, wenn es um die Erstellung von wirkungsstarken Collagen, Facebook Timelines oder ganz einfach um einen schönen Bildausdruck im Gallerie-Look geht. So wie sich im Entwicklungs-Modul Presets für verschiedene Bildlooks abspeichern lassen kann man auch hier verschiedenste Druckvorlagen abspeichern. Diese Druckvorlagen bzw. Templates können selbst erstellt sein, man hat aber auch die Möglichkeit fertige Vorlagen zu importieren - ja und da gibt es jede Menge im Netz - viele sind kostenpflichtig, so einiges was brauchbar ist gibt es aber auch gratis.

 

Jill Levenhagen stellt 150 Lightroom Druckvorlagen bzw. Print Templates kostenfrei zur Verfügung - einzige Bedingung bei der Verwendung, dass man diese nicht als eigene Kreationen ausgibt oder diese unter eigenem Namen weiter verbreitet. Ich hab mir das gleich mal angesehen und einige Vorlagen in Lightroom importiert und diese ausprobiert - manche sind etwas ungenau und bedürfen leichter Nacharbeit - aber sie lassen sich sehr gut anpassen und sind eine echte Hilfe - die FB-Timelines sind gerade für Fotografen eine willkomme Sache und ich nutze neben selbst erstellten Vorlagen nun auch selbst ein leicht modifiziertes Template von Jill Levenhagen. 

 

Hier gehts zur Seite mit den Downloads.

 

Ich wünsche euch viel Spaß mit den Vorlagen und beim Erstellen von Collagen mit euren eigenen Bildern.

 

 

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Was bringt Canon 2014 ?

Nun nachdem 2013 eher enttäuschend war was Neuvorstellungen betrifft, hoffen natürlich sehr viele Canon User aber natürlich auch der Fotohandel, dass das Jahr 2014 so einiges an Produktneuheiten von Canon bringt. Die Gerüchteseiten wie z.B. Canon Rumors versprachen ja auch für 2013 so einiges an Neuheiten - manches kam tatsächlich wie z.B. die neue Canon EOS 70D oder das langerwartete 200-400mm mit 1.4 Extender ...sonst noch zwei Einstiegs DSLR's und ein paar Kompakte...aber so wirklich was getan hat sich nicht. Für 2014 kündigte Canon das "Year of the lenses" an - man kann also davon ausgehen, dass einige Objektive ersetzt werden und eventuell neue dazu kommen. Für viele Objektive im mittleren Brennweitenbereich bis hin zum leichten Telebereich werden neue Varianten mit Image Stabilizer erwartet - wie z.B. für das 85mm 1.8 oder das 100mm 2.0 - alles hervorragende Optiken die aber schon so einige Jahre am Buckel haben. Auch für  das 45mm und 90mm Tilt Shift wird schon lange ein Ersatz angekündigt. 

 

Aber was tut sich bei den DSLR's und Systemkameras ... hier gäbe es so einiges was man sich von Canon wünschen würde...aber was hat eine Chance tatsächlich in diesem Jahr zu kommen. Nun die höchste Ankündigungswahrscheinlichkeit besteht für den Nachfolder Der EOS 7D...sie ist mittlerweile die älteste Kamera im Line up und in vielen Bereichen nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Glaubt man den Gerüchteseiten dann besteht hier auch die größte Wahrscheinlichkeit einer baldigen Vorstellung - da ja bereits die EOS 70D in fast allen Vergleichstests als beste APS-C DSLR geführt wird liegt hier die Latte sehr hoch - man darf sich also auf eine echte Verbesserung der bestehenden 7D freuen - mit verbessertem Autofokus, neuem Sensor und wahrscheinlich 10 Bildern in der Sekunde - auch von einer integrierten WiFi Funktionalität ist auszugehen - damit wäre die Kamera das unangefochtene Highlight am APS-C Kamera-Himmel - es sei denn Nikon kommt doch noch mit einer D400 - allerdings ist hier in letzter Zeit nicht mehr viel an Gerüchten zum D300s Nachfolger aufgedaucht - wär aber untypisch wenn Nikon den Bereich semiprofessionelle APS-C DSLR komplett an Canon abgibt.

 

Möglicherweise kommt im Herbst bereits die EOS M3...die M2 kommt ja weder nach Europa noch nach Amerika...dann aber mit modernstem Autofokus und evt. elektronischem Sucher. 

 

So wie es aussieht wird auch 2014 kein Jahr der großen Kameraneuheiten bei Canon...aber wer weiß ... vielleicht kommt ja doch noch eine Megapixel DSLR vergleichbar mit der Nikon D800 oder eine spiegellose Vollformat Kamera ähnlich wie die Sony Alpha 7 bzw. 7R...man darf gespannt sein.

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Canon EOS 5D MKIII Langzeit-Test

Wie gut ist Canons Bestseller wirklich? - Ein Erfahrungsbericht

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Stürzende Linien in Lightroom korrigieren

unerwünschte stürzende Linien
unerwünschte stürzende Linien

Wer kennt das Problem nicht - hohe Gebäude lassen sich oft sehr schwer korrekt abbilden - sie scheinen auf Fotos nach innen zusammen zu stürzen. Dieser Effekt tritt auf sobald man die Kamera nach oben kippt um das ganze Motiv aufs Bild zu bekommen - und je weitwinkeliger das verwendete Objektiv ist desto schlimmer tritt dieser meist unerwünschte Effekt in Erscheinung. 

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Jury Wiener Fotomarathon 2012

Fachjury Wiener Fotomarathon 2012
Fachjury Wiener Fotomarathon 2012

Die Sieger des Wiener Fotomarathons 2012 stehen fest. Nach dem die Vorjury in den letzten Wochen Unmengen an Bildern zum Bewerten bekam wurden am 08.11.2012 die besten Bilder durch eine Fachjury erneut bewertet - die Bewertungen von Vor- und Fachjury werden dann zusammen gezogen um die jeweils besten 10 Teilnehmer beim Jugendbewerb sowie Halb- und Vollmarathon zu ermitteln. Die Fachjury 2012 bestand aus Starfotograf Manfred Baumann, Staatsmeister Stefan Dokoupil, Trierenberg Gold Medaillen Gewinner Michael Schnabl, Günter Hofstädter, Martin Wieland, den zweifachen Marathongewinnerinnen Agi und Thesi Breunig sowie Fotografen Urgestein Hermann Gohl. Die äußerst hochkarätig besetzte Jury wählte schlussendlich in einem dreistündigen intensiven Bewertungsmarathon die verdienten Sieger - mehr darf ich nicht verraten - die Sieger werden natürlich erst bei der offiziellen Siegerehrung bekannt gegeben.

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Fotowettbewerb FSA-Motorsport Workshop

Foto: Sepp Klösch
Foto: Sepp Klösch

Der Sieger des Fotowettbewerbs der im Zuge des FSA-Motorsportworkshops am 20.07.2012 stattfand steht nun fest. Es war eine sehr knappe Jury-Entscheidung zwischen Günter Bindeus und Sepp Klösch - schlussendlich gewann Sepp Klösch das Rennen um die besten Fotos des Tages, vor allem deshalb weil er alle aufgegebenen Themen mit der besten Durchschnittsleistung lösen konnte. Sepp Klösch erhält einen Gutschein im Wert von € 141,- von der Galerie Augenpause für einen Leinenbild in der Größe 60 x 90cm. 

 

Wir gratulieren dem Gewinner ganz herzlich!

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Fotowettbewerb Beach-Volleyball

Foto: Ludovic Basset / Kat. künstlerisch
Foto: Ludovic Basset / Kat. künstlerisch

Beim Beach Volleyball Fotoworkshop am Murbeach in Graz, welcher im Zuge eines A-Cup Turniers am 14.07.2012 stattfand, gab es für die Teilnehmer wieder Aufgaben in 10 Kategorien.

Um einen gewissen Anreiz zu bieten wurde wieder ein kleiner Fotowettbewerb veranstaltet - jeder der teilnehmen wollte musste zu jeder der 10 Kategorien 2 Bilder einschicken.

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Ergebnis American Football Fotowettbewerb

Am 13.06.2012 wurden die eingesandten Bilder aus dem American Football Fotoworkshop, der beim Spiel der Graz Giants gegen die Tirol Raiders in der Upc-Arena statt fand,  von einer Fachjury bewertet. Die Bewertungsbögen sind nun ausgewertet und die Sieger stehen fest. 

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